Könnt ich singen oder spielen, das wäre mein Lied für dich.
Erst seit mein Kind bei mir ist, wird mir klar, wie ungeliebt ich immer war. Der Schmerz vaporisiert mich förmlich. Ich habe mich nicht getraut, meinem Herzen zu folgen, als ich T traf, weil mein Herz das Konzept Liebe nur als der gebende Teil erlebt hat und der Gedanke, das Gefühl, Liebe anzunehmen so absurd schien, dass ich ihn per se verwerfen musste.
Und nicht, weil sie schlecht waren sondern weil sie selbst so ungeliebt waren konnten sie es mich nie lehren.
Dass ich es durch die Krise und ihre Überwindung nachlernen durfte ist einerseits eine große Gnade und Freude, da ich jetzt eine von denen bin, die ihrem Kind gut genug sein können.
Langsam beginnt er seine Flügel zu entfalten, seine Wurzel und sein stabiler Kiel sind massiv genug für die kommenden Herausforderungen, ich bin so glücklich darüber.
Gleichzeitig entsteht ein Raum, der mit einer erwachsenen Augenhöhe erfüllt sein könnte, einem Gegenüber, das genauso wie ich das loslassen in tiefer Liebe und Verbundenheit leben kann und mit dem die Begegnungen dazwischen deswegen für beide Seiten eine Bereicherung sind. Nur, da ist niemand. T hab ich für immer verloren, und die Kraft und den Mut, mich noch einmal wem Anderen so zu öffnen seelisch habe ich nicht mehr. Das ist bei Gott kein limerentes Begehren.ich kann nicht mehr aufhören, zu weinen. Die Krücke, die mich drüber hinweg führen könnte, das Gestalten und Kunst schaffen, wird mir täglich mehr und mehr genommen, da jene, die nicht lieben können auch das Leuchten derer, die es vermögen, zu unterdrücken suchen wo immer sie können. Was es bräuchte um weiterzumachen? Ein kleines Zeichen nur. Nur 1 Wort.